Samenexplosion auf der Fensterbank

Neben dem Anlegen der Beete und Aufbau eines Gemüsegartens in meiner kleinen Oase draußen bin ich nun fast täglich ein bißchen damit beschäftigt weiteres neues Saatgut heranzuziehen.

 

Es wird auch schließlich Zeit, denn durch den verspäteten Frühling wird die Wachstumszeit für so einige Pflanzen diese Saison eine kürzere sein. Lassen wir uns überraschen, was der Boden und das Klima dieser Gegend hergeben. Man darf nicht vergessen, daß ich hier direkt am Waldrand gelegen bin (und vorhin im Dunkeln wieder mal einem grunzenden Etwas, vermutlich einem Wildschwein, begegnet bin). Und im Wald gibt´s Bäume. Viele, große, alte Bäume... Und die werfen natürlich auch so ihre Schatten.

 

Von daher werde ich aus der nicht unbedingt perfekten Lage für einen Permagemüsegarten versuchen das Beste herauszuholen. Dafür scheint der Boden hier ein umso besserer zu sein. Und durch die Massen an kompostiertem Laub und Pferdemist, die hier auf dem Hof anfallen, sollte man aus dem sandigen und gut durchlässigen Boden eine gute organische Mische zaubern können...

Jungpflanzen und noch Ungeborene besetzen die Fensterbank
Jungpflanzen und noch Ungeborene besetzen die Fensterbank (Klicken zum Vergrößern)

Jedenfalls sind die ersten Zwergtomatenbabies pikiert, haben also ihren ersten kleinen Umzug hinter sich. Außerdem habe ich (aus eigener Ernte) Dattelcherrytomaten gesäat und dazu gleich noch einen Haufen Auberginen und Zucchinis. Die Erdbeeren wurden in ihr neues Outdoordomizil ins Beet gepflanzt, dazu uploade ich die Tage noch ein Filmchen, und die Beerensträucherecke vorbereitet, aber aufgrund von noch teilweise gefrorenen Bodens erstmal "auf Eis gelegt"...

 

Als nächste Aussaataufgabe stehen wohl ein paar Kräuter an, die zukünftig direkt greifbar an der Terrasse wachsen sollen, Pfefferminze der Vorjahre habe ich bereits eingepflanzt. Auf jeden Fall sind diese eine der Prioritäten für eine gesunde, wie auch leckere Ernährung, die ja zum Teil zukünftig aus genau diesem Garten kommen soll. Es ist also schon einiges in den ersten Tagen anno Winter 2013 pflanzentechnisch getan, aber im Grunde steht die allermeiste Arbeit noch bevor. Aber auch die Zeit wird ja dann schon bald einsetzen, wenn man die ersten Früchte seiner Saat ernten und genießen kann.

 

Das Geben und Nehmen ist wohl einer der natürlichsten Wege, die man beschreiten kann. So funktioniert Natur. Genau diesen Einklang gilt es für mich zu erreichen und zu leben. So einfach und natürlich- und für so viele doch so schwer...

 

In diesem Sinne, lg Heiko

 

PS: Mein Internetempfang via Stick läßt seit Tagen leider mehr als nur zu wünschen übrig... und eine Verbesserung ist wohl nicht wirklich in Sicht, wenn erstmal Blätter an den Bäumen sind. ;) Es könnte also sein, daß die Abstände meiner Einträge auch mal etwas länger werden können bis ich denn nun endlich hoffentlich DSL oder Satellitenanschluß habe. Bis dahin versuche ich mir anders auszuhelfen, um Euch auf dem Laufenden zu halten. Und um mal zu sehen, ob das überhaupt gelesen wird... fänd ich es wahnsinnig nett von Dir als Leser, sich doch einfach mal kurz vorzustellen oder nen anderen Kommentar abzugeben. Hallo Duuu...ja Du :)


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