Regeneratio

Endlich scheint sich das Ende des Winters langsam zu nähern und wärmere Tage sind in Sicht, während jeder Hobbygärtner in unseren Breitengraden in den Startlöchern sitzt und auf nichts sehnlicher als auf den Frühling wartet.

 

Nach meiner persönlichen Umbruchsphase geht die Zeit des Übergangs langsam dem Ende zu und neue Ziele warten nun darauf angegangen zu werden. Diese spezifischen derzeitigen Ziele und Möglichkeiten entsprechen zwar noch lange nicht dem Ziel der weitgehenden Selbstversorgung und Autarkie, doch sind sie einer von vielen Schritten, genau diesem Idealzustand langsam aber sicher näher zu kommen. Der erste große Schritt ist also ein Dasein in einer Mietwohnung in der Stadt aufzugeben und einen Lebensort mit viel Platz, Ruhe und Natur ringsherum zu finden, um an Lebensqualität zu gewinnen. Auch das muß augenblicklich zwar noch monetär betrachtet finanziert werden, jedoch sind diese für die Sache absolut vertretbar (und leider noch notwendig...) und ermöglichen andererseits immense Möglichkeiten des (Aus)Lebens als Selbstversorger oder wer es noch werden will in einer ganz besonderen Umgebung. Mein Hinzug an diesen idyllischen Ort wird schon bald stattfinden und ich kann es kaum noch abwarten. Kommen wir aber nun mal wenigstens ein klein wenig genauer zum Eingemachten:

 

Ich werde nun also in einem für mich alleine eigentlich zu großen Haus mit einem Garten, direkt am Waldrand gelegen auf einem ehemaligen STASI Gelände mit ein paar Häusern drauf, einer riesigen Lagerhalle, Pferdeställen, Hühnerställen, Hundezwingern, Äckern, Weiden, Wiesen, Wald, Gewässern fast mitten im Nichts leben. Wobei Nichts relativ ist, obwohl umgeben von kilometerweiter, wunderschöner Natur, ist die allgemeine Infrastruktur und die Erreichbarkeit der uns gewohnten Einrichtungen der sog. Zivilisation in Fahrraddistanzen gut zu erreichen. Und die nächste Großstadt ist mit Bahn oder Auto auch schnell zu erreichen.

Das gesamte Gelände ist 100.000qm (10 ha) groß und nicht nur, daß man sich darauf verlaufen kann, sondern bietet es doch ungeahnte Möglichkeiten der Selbstverwirklichung, um solch ein Leben führen zu können und gibt einem ein Gefühl von Freiheit und den Raum, um sich als Mensch freier entfalten zu können. Anders als in der Stadt mit tausenden anderen Menschen auf einem Bruchteil dieser Ländereien eng an eng zu leben, wo kaum Platz für freies Handeln, Selbstverwirklichung oder überhaupt ein gewisser kreativer Spielraum gegeben ist- außer man hat sich zum Lebensinhalt gemacht, seine Lebenszeit in seiner Bude vor der Glotze hockend zu verbringen. ;)

 

Und doch ist man an diesem Ort nicht alleine, geschweige denn muß man einsam sein, denn einige der Häuser werden von Menschen bewohnt, die diesen Ort der Besinnlichkeit und Ruhe ebenso schätzen und genießen. Also selbst wenn einem sein getrocknetes Stevia ausgeht, muß man nicht extra durch den Wald zum Supermarkt laufen, sondern kann sich dann auch mal Zucker beim Nachbarn holen.

 

Da ich mir noch nicht ganz sicher bin, wie es internettechnisch konkret aussehen wird, kann es sein, daß es anfangs nicht ganz so viele, große oder regelmäßige Updates von mir als Blog oder Vlog gibt. Film- und Fotomaterial wird aber von Anfang an gesammelt und bei gegebener Zeit geuploaded- hier auf der Webseite wie auch auf meinem YouTube Kanal.

Ich werde aus erster Hand über meine ersten Eindrücke, Erfahrungen, Erfolge und Mißerfolge berichten und Gedankenaustausch, Meinungen oder Tipps sind gern gesehen, wär doch schön wenn alle was davon haben. ;)

 

Ich verabschiede mich nun erst einmal mit meinem ersten Diaryeintrag und wünsch Euch alles Gute!

 

lg Heiko

 


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